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Zuletzt befreit mich doch der Tod
Die letzte Klappe
„Wenn mir unfreiwillig oder freiwillig etwas zustoßen sollte, möchte ich, Gwendolin, genannt Kay, dass etwas mit den Sachen passiert, die ich erzählt und aufgeschrieben habe.“
Diese Worte sind Ausgangspunkt und Verpflichtung für eine filmische Nachforschung, nachdem sich Gwendolin-Kay am 20. September 2001 das Leben genommen hatte.
Durch zahlreiche Aussagen entsteht, exemplarisch auch für viele andere, die beklemmende Rekonstruktion eines Mädchenlebens, das durch Traumatisierung, Vernachlässigung und sexualisierte Gewalt geprägt gewesen scheint.
Der Film ringt um die Fragmente einer Wahrheit, die für die Einzelnen subjektiv bleibt. Er zeichnet nach, wie die Dinge scheinbar unausweichlich ihren Lauf nehmen - am Ende steht auch stellvertretend für andere, das Portrait einer jungen Frau, die eigentlich leben wollte.
Der Dokumentarfilm wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts der Duisburger Filmwoche.
Regie und Moderation des Abends: Beate Middeke
Special guest: Sylvia Krenzel – Mädchenhaus Bielefeld
Infos
Bestatterinnen Noller+Ziebell in Kooperation mit dem Lichtwerk-Kino