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Die Legende von Sleepy Hollow
mysteriöse Ereignisse
Ungefähr im Jahr 1806 im noch jungen Staat New York: Ichabod Crane ist unterwegs auf Bildungsmission nach Sleepy Hollow. Der Kutscher schildert eindringlich: »Die Leute da glauben die irrwitzigsten Sachen ... es wimmelt von Hexen und bösen Geistern.« Vom ersten Moment an setzen die Bewohner*innen alles daran, Crane zu vergraulen. Sie geben ihm ein Zimmer, in dem sein Vorgänger gewohnt haben soll, bevor er spurlos verschwand. Nachts soll das Atmen von Leichen zu hören sein, die unter dem Zimmer begraben sind. Gegen das Übernatürliche setzt Crane die Überzeugung: »Es gibt Dinge, die wirken unerklärlich und übermenschlich, aber eigentlich fußt alles auf den Naturgesetzen.« Doch mehr und mehr gerät Crane in den Sog immer mysteriöser werdender Ereignisse. Nachdrücklich wird er vor dem Hauptgespenst der Gegend gewarnt. Er könnte das nächste Opfer des kopflosen Reiters werden.
Kopflose Reiter, wie in Washington Irvings Erzählung, sind ein beliebtes literarisches Motiv. Philipp Löhles Bühnenversion zeichnet sich durch witzige Dialoge, schräge Figuren und selbstverständlich viel Gruselspannung aus. Populär wurde der Stoff durch die Verfilmung von Tim Burton aus dem Jahr 1999.